Viele Eltern sind bei Halloween-Kostümen für Kinder zunächst unschlüssig, welches Kostüm sie kaufen sollen – Superman, Hexe, Dinosaurier, Prinzessin – die Auswahl ist riesig
Aber an erster Stelle sollte nicht das Aussehen stehen, sondern Sicherheit, Komfort und die Freude des Kindes – ein noch so schönes Kostüm nützt nichts, wenn das Kind darin eingeengt wird, schwitzt oder stolpert und den ganzen Abend ein mürrisches Gesicht macht – dieser Beitrag ist eine Einkaufsliste für Kinderkostüme, die Ihnen in dieser Reihenfolge – Sicherheit, Komfort, Freude – klar auflistet, was Sie kaufen sollten
Das erste Prinzip der Liste: erst Sicherheit, dann Aussehen
Achten Sie beim Kauf für Kinder zuerst auf diese Sicherheitspunkte:
Schwer entflammbar – prüfen Sie auf dem Etikett den Hinweis flame-retardant – in der Halloween-Nacht gibt es Kürbislaternen und Kerzen, und ein schwer entflammbarer Stoff bedeutet mehr Schutz
Keine Kordeln am Hals – um den Hals dürfen sich keinerlei Bänder oder Kordeln befinden – das ist die oberste Sicherheitsregel für Kinderkleidung – wählen Sie Modelle mit Klettverschluss oder Druckknöpfen
Atmungsaktiv und bequem – das Kind trägt das Kostüm den ganzen Abend und muss rennen und springen können – der Stoff sollte atmungsaktiv und angenehm sein, nicht zu warm und nicht kratzig
Passend, aber mit etwas Spielraum – zu eng schränkt ein, zu locker führt zum Stolpern – wählen Sie die Größe so, dass die untere Schicht etwas Bewegungsfreiheit lässt und am besten Platz für eine wärmende Schicht darüber bleibt
Kleidung / Hauptteil – das Herzstück des Kostüms
Die Hauptkleidung bildet die Basis des gesamten Outfits – so wählen Sie richtig:
Baumwolle zuerst – für hautnahe Basics und Strampler wählen Sie Baumwolle – sie ist atmungsaktiv, bequem und kratzt nicht – Kunstfaser ist zu stickig und führt bei längerem Tragen zu Schweiß
Die richtige Größe – ob Overall, Kleid oder Jacke, alles sollte passen, aber etwas Spielraum lassen – das Kind muss sich bücken, die Arme heben, rennen und springen können – zu groß schleift am Boden und ist eine Stolperfalle, zu klein ist unangenehm eng
Leicht an- und auszuziehen – der Reißverschluss sollte gut laufen und das Kind sollte es selbst an- und ausziehen können – besonders beim Toilettengang ist einfaches Ausziehen wichtiger als gutes Aussehen
Accessoires: Hut, Maske und Handschuhe müssen ebenfalls den Sicherheitscheck bestehen
Accessoires sind das Salz in der Suppe, aber auch die häufigste Fehlerquelle – hier die Details:
Hut – er sollte passend zum Kopfumfang sitzen, nicht drücken, die Sicht nicht blockieren (die Krempe sollte nicht so breit sein, dass sie den Weg versperrt) und das Kind sollte ihn selbst abnehmen können – vermeiden Sie Modelle, die nicht halten und ständig verrutschen
Maske – sie sollte atmungsaktiv sein (mit Löchern, nicht stickig), freie Sicht bieten (die Augenlöcher richtig positioniert, gut sehen können) und sich leicht auf- und absetzen lassen – wenn Sie keine Maske kaufen möchten, ist hautfreundliches Facepainting angenehmer (siehe den Eintrag zu Effekt-Schminkpalette)
Handschuhe – sie sollten gut sitzen, aber nicht einschneiden, die Finger müssen sich frei bewegen können und es dürfen keine losen Fäden vorhanden sein – bei Handschuhen mit ausgefransten Fäden besteht beim Rennen und Springen die Gefahr, dass sich die Finger verheddern
Umhang – wählen Sie einen mit Klettverschluss oder Schulterbefestigung (keine Kordeln am Hals), der nicht am Boden schleift und schwer entflammbar ist (siehe den Eintrag zu kindersicherem Umhang-Set)
Gesicht – wenn möglich bemalen, statt eine Maske aufzuzwingen
Das Gesicht ist das ausdrucksstärkste Element des Kindes – malen Sie, wann immer es möglich ist:
Hautfreundliches Facepainting – eine Palette mit hautfreundlicher, ungiftiger und abwaschbarer Gesichtsbemalung (siehe Effekt-Schminkpalette in 6 Farben) ist viel angenehmer als eine Maske – das Kind sieht klar, es ist nicht stickig und die Mimik bleibt natürlich – bei empfindlicher Haut erst an einer kleinen Stelle testen
Masken sind optional, wenn schon Maske, dann eine atmungsaktive, bei der man gut sieht und die das Kind selbst abnehmen kann, lassen Sie das Kind sie nicht den ganzen Tag tragen
Je einfacher das Schminken, desto besser, bei Kindern reichen ein paar Striche (ein Kürbisgesicht, ein paar Sterne), nicht zu stark auftragen, sonst bekommt das Kind selbst Angst
Viertens Schuhe: passend und rutschfest, am leichtesten übersehen
Schuhe sind der am meisten übersehene Bereich, aber am wichtigsten:
Passend und rutschfest, das Kind ist die ganze Nacht beim Trick-or-Treat unterwegs, die Schuhe müssen passen, rutschfest und bequem sein, nur wegen Kostümschuhen (große Stiefel, High Heels) keine unbequemen Schuhe anziehen, wenn es hinfällt, nützt das schönste Kostüm nichts
Für lange Wege geeignet, Turnschuhe mit weicher Sohle, atmungsaktiv und bequem sind am besten, wenn Kostümschuhe getragen werden sollen, dann nur für ein Foto anziehen und zum Laufen auf Turnschuhe wechseln
Fünftens Trick-or-Treat-Ausrüstung: reflektierend und mit Licht
Beim abendlichen Trick-or-Treat muss die Ausrüstung sichtbar und leuchtend sein:
Trick-or-Treat-Beutel, einen reflektierenden Beutel wählen (siehe den Tipp zum reflektierenden Trick-or-Treat-Beutel für Kinder), er leuchtet auf, wenn Autoscheinwerfer ihn treffen, so wird das Kind nachts gesehen, er sollte nicht zu groß oder zu schwer sein, damit das Kind ihn tragen kann
Kleine Lichtquellen, Leuchtstäbchen (um das Handgelenk), eine kleine Taschenlampe oder eine kleine Stirnlampe an die Mütze klemmen, so hat das Kind etwas Licht auf dem nächtlichen Weg und kann im Dunkeln seine Position markieren
Reflektorstreifen/Reflektorweste, wenn das Kostüm dunkel ist, eine Reflektorweste darüber anziehen oder Reflektorstreifen anbringen, doppelte Sicherheit zusammen mit dem reflektierenden Beutel
Sechstens Kälteschutz: In der Halloween-Nacht kann es kalt sein
In der Halloween-Nacht ist es oft kalt, Warmhalten ist der Schlüssel zum Wohlbefinden:
Warme Basisschicht, unter dem Kostüm eine warme Basisschicht (langärmlig, gefüttert) tragen, das Kostüm darüber, warm und ohne die Optik zu beeinträchtigen
Jacke, eine dunkle Jacke darüber (die das Kostüm nicht beeinträchtigt) oder das Kostüm als lockere Variante, die über warme Kleidung passt
Handschuhe und Mütze für die Wärme, Hände und Ohren werden schnell kalt, ein Paar normale Handschuhe und eine warme Mütze bereithalten (wer keine Mütze möchte, zumindest einen Schal oder Ohrenschützer), wenn es zu kalt wird, ist das Kind am Ende, beim Warmhalten sollte man wirklich nicht sparen
Siebtens Alternative: In der Halloween-Nacht kann es regnen
Bei schlechtem Wetter nicht umsonst vorbereiten, Wetterbericht prüfen, bei Regen vorbereiten:
Regenschutz, einen transparenten Regenmantel (oder einen größeren Regenumhang), der über das Kostüm passt, oder eine Alternative für drinnen und bei Regen vorbereiten (falls es zu stark regnet, feiert man zu Hause, siehe den Artikel Das Kind will nicht zum Trick-or-Treat raus? Zu Hause kann man auch ein vollständiges Halloween feiern)
(In der Halloween-Nacht ist ein Regenschirm unpraktisch, ein transparenter Regenumhang ist am unkompliziertesten, er schützt vor Regen und verdeckt das Kostüm nicht)
Geld sparen: nicht das ganze Set kaufen
Beim Kauf eines Kostüms für das Kind ist der sparsamste Weg, nicht das ganze Set zu kaufen:
Basisteile kaufen und Accessoires selbst ergänzen, ein einfaches Hauptteil (T-Shirt aus Baumwolle und Hose oder ein Overall), Accessoires (Hut, Umhang, Maske) einzeln dazu kaufen, günstiger als das ganze Set und ergibt ein einzigartiges Kostüm
Erst mal zu Hause stöbern. Schwarzes T-Shirt, weißes Hemd, alter Umhang, alte Weste von Papa —— viele Looks lassen sich aus alten Klamotten aus dem eigenen Schrank zusammenstellen (siehe die DIY-Ideen in „Vintage-Weste und Fliege“ und „Vintage-Clown“)
Auch nächstes Jahr noch tragbar. Wähle ein Basisstück, das man „auch im Alltag“ tragen kann (zum Beispiel eine normale dunkle Jacke), an Halloween wird es mit Accessoires zum Kostüm, sonst trägt man es ganz normal —— ein Teil, zwei Verwendungen, das lohnt sich am meisten
Eine Zusammenfassung der „Einkaufsliste für Kinderkostüme“
Hier eine einfache Liste für dich
Basis: Baumwoll-Strampler / Kleid + Jacke (flammhemmend, passend, leicht an- und auszuziehen)
Accessoires: Hut (passender Kopfumfang, verdeckt die Sicht nicht), Umhang (Klettverschluss, schleift nicht am Boden), Handschuhe (passen, keine Fäden)
Gesicht: hautfreundliche Gesichtsbemalung (bevorzugt) oder atmungsaktive Maske (Alternative)
Schuhe: passende, rutschfeste Turnschuhe (zum Laufen)
Trick-or-Treat: reflektierende Trick-or-Treat-Tasche + Leuchtstäbe / kleine Taschenlampe + Reflexstreifen
Wärme: warme Unterwäsche + Jacke, die über das Kostüm passt + Handschuhe und Mütze
Alternative: transparenter Regenmantel (je nach Wetter)
Sparen: Basisstücke plus Accessoires kaufen, erst zu Hause stöbern, Teile wählen, die man zweifach nutzen kann
Zum Schluss noch ein Wort
Die Einkaufsliste für Halloween-Kostüme (Kinder) sieht aus wie eine Reihe von Dingen, die man kaufen muss, ist im Grunde aber die Grundlage dafür, dass das Kind diesen Abend gut verbringt
Bei den Sicherheitspunkten (flammhemmend, keine Kordeln, atmungsaktive Maske, passende Schuhe) nichts weglassen; bei den Komfortpunkten (atmungsaktiv, warm, passend) wird die Freude des Kindes nicht geschmälert; und zum Schluss eine Figur wählen, die das Kind wirklich mag —— denn nur was ihm gefällt, trägt es gerne einen ganzen Abend lang
Nicht nur nach dem Aussehen aussuchen. Wähle etwas Sicheres, Bequemes, das das Kind gerne trägt —— ob das Kind an diesem Halloween lacht, ist der wahre Maßstab dafür, ob das Kostüm ein Erfolg war



