Bei der Halloween-Dekoration entscheidet die Beleuchtung direkt über die Atmosphäre. Auf dem Markt gibt es vier gängige Arten von Beleuchtung, die jeweils zu ganz unterschiedlichen Einsatzorten passen – je nach Bedarf auswählen, damit nichts falsch gekauft wird und ungenutzt herumsteht
LED-Deko-Lichterkette: der universelle Klassiker, wahlweise mit Kürbis- oder Spinnenmotiv. Vorteil: einfache Montage, Strom über Batterie oder Stecker, lässt sich um Zaun, Bäume und Türrahmen wickeln, kleiner Stauraum, jedes Jahr wiederverwendbar. Nachteil: für große Kulissen braucht es mehrere aneinandergereihte Segmente, die Wirkung bleibt eher sanft. Ideal für Veranda, Zaun und kleine Indoor-Partys, budgetfreundlich
Projektionslicht: dynamische Muster werden auf Wand und Boden geworfen und füllen in Sekunden eine große Fläche. Projiziert bewegte Motive wie Fledermäuse, Geister und Spinnennetze, wenig Verkabelung, schneller Aufbau. Nachteil: es braucht eine ebene Projektionsfläche, bei starkem Außenlicht lässt die Wirkung nach, der Preis ist höher. Ideal für Gartentor und Außenwand, für Familien, die schnell eine großflächige Gruselkulisse wollen
Formlaterne (Kürbis- oder Geisterlaterne): eigenständiges Deko-Licht mit festem Motiv, zum Hinstellen oder Tragen. Robustes Gehäuse, wasserdichte Variante für draußen geeignet, sicher ohne offene Flamme, auch beim Trick-or-Treat nutzbar. Nachteil: eine einzelne Laterne leuchtet nur einen kleinen Bereich aus, taugt nur als Akzent und nicht für große Kulissen. Ideal für Tisch, Eingangsbereich und Essbereich als Dekoration auf kleiner Fläche
UV-Schwarzlicht: nur für Neon-Partys, bringt fluoreszierende Farbe und fluoreszierendes Klebeband zum Leuchten. Erzeugt einen düsteren Neon-Effekt mit sehr starker Atmosphäre. Nachteil: wirkt nur auf fluoreszierendes Material, normale Dekoration zeigt keinen Effekt, passende Neon-Requisiten sind nötig. Ideal für Neon-Gartenpartys von Teenagern, für klassisches Retro-Halloween nicht zu empfehlen
Worauf beim Kauf zu achten ist:
  1. Für den Außeneinsatz auf die IP-Schutzart achten, Innenleuchten dürfen nicht ins Freie
  2. Batteriebetriebene Modelle vorher auf die Laufzeit testen und vor der Party voll laden, kabelgebundene Modelle gut vor Feuchtigkeit und Beschädigung schützen
  3. Sicherheit geht vor, ausschließlich LED-Kaltlicht verwenden und offene Kerzenflammen vermeiden
Für kleine Familienpartys Lichterkette + Formlaterne bevorzugen, für einen beeindruckenden Effekt an der Außenwand Projektionslicht wählen, für Neon-Themenpartys unbedingt UV-Schwarzlicht dazunehmen