Du möchtest deinem Hund zu Halloween ein Kostüm für Fotos anziehen – Sicherheit geht immer vor Optik. Achte beim Auswählen und Anprobieren auf diese Punkte, damit dein Hund keine Beschwerden, keinen Stress und keine Verletzungen erleidet

Worauf es beim sicheren Kostüm ankommt

Greif lieber zu weichen, elastischen Modellen und nicht zu harten, dicken oder luftundurchlässigen Stoffen. Vermeide kleine, abnehmbare Dekoration wie Perlen, Pailletten oder Gummischnüre, damit der Hund sie nicht ankaut und verschluckt. Wähle keine Kostüme, die Augen, Maul, Nase oder Ohren verdecken, denn sie behindern Sicht und Atmung; enge Modelle und Designs, die die Beine einschränken, fallen direkt weg, denn sie dürfen den Hund beim Laufen und Springen nicht einschränken. Bei der Größe richte dich nach Brust- und Halsumfang und nicht nur nach dem Gewicht. Lieber etwas lockerer als zu eng

Tipps zur Anprobe Schritt für Schritt

  1. Erste Anprobe: nur kurz tragen, unter 5 Minuten, mit Leckerlis belohnen, damit sich der Hund langsam daran gewöhnt. Wenn er sich wehrt, sofort ausziehen und nicht zwingen
  2. Bewegungscheck: Beobachte nach dem Anziehen, ob der Hund normal laufen, den Kopf drehen und sich setzen kann. Humpeln oder häufiges Kratzen am Kostüm zeigt, dass es nicht passt
  3. Durchgehende Aufsicht: Während der Hund das Kostüm trägt, muss der Halter daneben bleiben,nur zum Fotografieren kurz anziehen, danach sofort ausziehen und nicht lange tragen

Stresssignale beim Hund: sofort stoppen

Wenn der Hund gähnt, die Nase leckt, zurückweicht, sich schüttelt oder in eine Ecke verkriecht, ist er angespannt und ängstlich – zieh das Kostüm sofort aus und brich das Fotoshooting ab

Kleiner Tipp: Nimm den Hund im Kostüm nicht mit an Orte mit vielen Menschen, denn eine laute Umgebung verstärkt die Angst. Fotografiere möglichst ruhig und verkürze die Aufnahmezeit